Gemüse des Jahres 2018 –
Süße Berta, die tolle Knolle!


Eine echte Vitaminbombe erwartet den Hobbygärtner mit dem Gemüse des Jahres 2018! Die „Süße Berta“ ist eine ausgewählte Süßkartroffel-Sorte, die auch in unseren Klimabedingungen problemlos gedeiht, hervorragend schmeckt und zudem sehr gute Erträge liefert. Süßkartoffeln erfreuen sich besonders in der gesundheitsbewussten Küche auf Grund ihres Nährstoff- und Vitaminreichtums zunehmender Beliebtheit.
Vielseitig verwendbar:
Ihr nussig-süßlicher Geschmack erinnert etwas an Maroni und Kürbis. Genossen werden die tollen Knollen in unzähligen Variationen roh, gekocht, gebraten oder auch gebacken.
Die Süßkartoffel stammt ursprünglich aus Mexiko. In vielen Ländern zählt sie zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Wie ihre mexikanische Herkunft schon erahnen lässt, ist die „Süße Berta“ eine Sonnenanbeterin.
Wärmeliebend:
Sie liebt die Wärme und meidet Staunässe im Boden. Gepflanzt wird frühestens ab Mitte Mai nach den Eisheiligen entweder ins Hochbeet (ganz an den Rand), in große Töpfe (mind. 20 Liter) mit hochwertiger Bio-Naturerde oder im Gemüsebeet auf Dämmen (ähnlich Kartoffeln). Durch die Dammkultur fließt überschüssiges Wasser rasch ab und die Erde kann sich schnell erwärmen. Gedüngt wird einmal wöchentlich mit Tomatendünger, da die Süßkartoffel ähnliche Nährstoffansprüche wie die Tomate hat.
Obwohl die „Süße Berta“ sehr robust und widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlingen ist, muss man besonders im Jugendstadium auf Schnecken- oder Raupenfraß achten!
Geerntet wird ab Anfang September, die tolle Knolle kann entweder sofort verarbeitet oder kühl gelagert werden.

Gemüse des Jahres 2017 –
Die freche Fritzi, das Früchtchen im Gemüsebeet


Ein frühreifes Früchtchen haben die OÖ Gärtner dieses Jahr zum Gemüse des Jahres gekürt: „Die freche Fritzi“!
Mit der „Frechen Fritzi“, der Ananaskirsche (Physalis pruinosa), hält eine eher unbekannte Gemüseart Einzug in das Gemüsebeet der Hobbygärtner. Auf Grund ihrer botanischen Zugehörigkeit zu den Nachschattengewächsen (wie Tomaten, Auberginen und Erdäpfel), wird die Ananaskirsche nun dem Gemüse zugeordnet, auch wenn die Früchte in Aussehen und Geschmack eher einem Naschobst ähneln. Die Ananaskirsche ist eine enge Verwandte der besser bekannten Andenbeere, sie reift jedoch deutlich früher!
Kirschgroße, sehr süße Früchte verbergen sich in den pergamentartigen Hüllblättern des Gemüse des Jahres. Ab Juni fallen die reifen Früchte zu Boden und können gleich genascht werden.
Das Früchtchen im Gemüsebeet.
Nach den letzten Spätfrösten können die Pflanzen ins Freie gepflanzt werden. Für einen hohen Fruchtertrag ist viel Sonne nötig. Die freche Fritzi wird ca. 60 cm hoch und fast einen Meter breit. Daher fühlt sie sich in großen Töpfen, Kübeln oder Trögen am wohlsten. Für die Pflanzung empfiehlt sich die Bio-Naturerde der OÖ Gärtner. Die freche Fritzi möchte regelmäßig, aber sparsam gegossen werden. Staunässe im Wurzelbereich ist unbedingt zu ver-meiden. Wird ein- bis zweimal pro Woche mit Bio-Naturdünger gedüngt, wird die freche Fritzi mit ihren zahlreichen Früchten alle Naschkatzen im Garten restlos begeistern!

Gemüse des Jahres 2016 –
Die süße Sissi – der Paradeiser für’n Kaiser


Hobbygärtner aufgepasst: eine majestetische Besonderheit bieten die Österreichischen Gärtner diese Saison an: die Gourmettomate „Süße Sissi“ ist das Gemüse des Jahres.
Ovale, dattelförmige, strahlende gelbe Tomaten hängen an den Rispen des Gemüse des Jahres. Der Geschmack der Tomate ist ausgefallen: die Früchte sind sehr süß und schmecken daher Kindern besonders gut. Außerdem enthalten die Paradeiser sehr wenig Säure und können daher auch von Personen gegessen werden, die Fruchtsäure nicht gut vertragen. Mit der „Süßen Sissi“ haben die Österreichischen Gärtnereien eine besonders edle Paradeisersorte zum „Gemüse des Jahres“ gekürt. Ab Mitte April sind die Gemüsepflanzen in zahlreichen Gärtnereien in ganz Österreich erhältlich.
Der richtige Standort
Tomaten lieben Sonne und Wärme! Der Standort der Paradeiser sollte gut überlegt sein. Besonders gut wachsen die Pflanzen in humusreicher, durchlässiger Erde. In den Gärtnereien werden spezielle Gemüseerden angeboten um den Gartenboden zu verbessern bzw. für die Pflanzung im Kübel. Tomatenpflanzen neigen zu Pilzerkrankungen und sollten daher geschützt und nicht zu dicht stehen. Wenn ausreichend Luft zu den Blättern gelangt, trocknen diese vom Morgentau oder Regen rasch ab und damit wird Erkrankungen vorgebeugt. Die Süße Sissi hat einen sehr lockeren Wuchs und hat dadurch einen natürlichen Vorteil. Besonders gut geeignet sind überdachte Stellen: ein Beet unter einem Dachvorsprung, die Tomaten im Kübel unter dem Dach oder im besten Fall im Gewächshaus.
Pflege
Paradeiserpflanzen werden laufend an Stäben nach oben gebunden. Dadurch bekommt die Pflanze ausreichend Luft und Licht und die Stiele knicken nicht. Damit die Pflanze gut wächst, muss man regelmäßig ausgeizen. Dabei werden die Seitentriebe in den Blattachseln entfernt. Besonders Augenmerk muss man bei Tomatenpflanzen auf das Gießen legen. Die Pflanzen sollen immer von unten gegossen und der Kontakt von Blättern und Wassern soll vermieden werden. Tomaten sind Starkzehrer. Das bedeuted, dass sie regelmäßig gedüngt werden müssen. In der Gärtnerei werden verschiedene Produkte speziell für Gemüse angeboten.
„Paradeispflanzen setzt man am besten nach den Eisheiligen ins Freie. Sie fühlen sich besonders wohl, wenn sie unter einem Dachvorsprung stehen und keinen Regen von oben bekommen“, empfiehlt Gärtnermeister Albert Trinkl. Umfassende Beratung zur Pflanzung und Pflege von Gemüsepflanzen erhält man in den Österreichischen Gärtnereien.

Gemüse des Jahres 2015 –
Kunterbunter Smiley-Paprika (Snack-Paprika)


Knackiger Gemüse-Snack
Der „Kunterbunte Smiley-Paprika“ bringt viele knackig-süße, kernlose Snack-Paprika-Früchte hervor. Zuerst sind alle Früchte grün, später reifen diese dann rot oder gelb aus. Die Früchte können zwar schon grün geerntet werden, den besten Geschmack bringen sie aber erst, wenn sie voll ausgereift sind.
Die leuchtenden Farben, der süßlich-milde Geschmack und die handliche Fruchtgröße, machen den Smiley-Paprika auch bei Kindern zu einem beliebten Gemüse-Snack!

Volle Sonne
Der „Kunterbunte Smiley-Paprika“ braucht einen warmen, vollsonnigen Standort. Ein Schutz vor Regen fördert den Fruchtertrag. Nach dem Kauf werden die Pflanzen rasch ins Freiland, ins Gewächshaus oder in ausreichend große Gefäße gepflanzt. Der „Kunterbunte Smiley-Paprika“ ist ein ideales Balkon-Gemüse, die Töpfe sollten aber mindestens 10 Liter Pflanzerde fassen. Gepflanzt wird in hochwertige OÖ Gärtner Naturerde. Bei der Pflanzung wird gleich der biologische Naturdünger in die Erde beigemischt. Eine Stützhilfe ist sinnvoll, damit bei reichem Fruchtbehang keine Triebe abbrechen.
Der „Kunterbunte Smiley-Paprika“ hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf, daher muss 1-2 mal wöchentlich mit flüssigem OÖ Gärtner Naturdünger gedüngt werden.
Besonders zu achten ist auf Schneckenfraß, da Paprikapflanzen auch bei Schnecken sehr beliebt sind!

Gemüse des Jahres 2014 – die Smiley-Gurke


Die etwa 10 cm großen, knackig-glatten Früchte der Smiley-Gurke lassen sich einfach pflücken und dank der dünnen Schale wie Würstchen verspeisen.

Selbst bei Regenwetter bleibt der Ertrag nicht aus, weil die Mini-Snack-Gurke sehr robust gegen Krankheiten wie Echten Mehltau ist.
Damit die frechen Früchtchen der Smiley-Gurke gesund, naturbelassen und reich an Vitaminen heranreifen können, empfiehlt sich die Pflanzung an vollsonnigen Standorten in biologischer Naturerde. In Ampeln gepflanzt, gedeiht die Smiley-Gurke selbst auf kleinstem Raum auf Balkon und Terrasse!